Der Krampfbeutl

Lange habe ich über einer Überschrift für den Beitrag gegrübelt. Schließlich bin ich fündig geworden und möchte mich beim Kollegen dafür bedanken:

„Wenn eine Frau mit allem und jedem angibt und dies auch jedem zeigen und mitteilen muss, dann ist das eine Krampfhenna. Das männliche Pendant dazu ist der Krampfbeutl.“

Der Sachverhalt ist einfach, doch was ein ehrgeiziger Krampfbeutl daraus machen kann erstaunt dennoch.

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E-Mail auf dem openSUSE Desktop

Viele Jahre lange habe ich die Standardeinstellungen verwendet, doch nun ist Zeit für einen Wechsel.

  1. Standardmäßig landen Mails an mich in /var/spool/mail/karl. Seit längerer Zeit schon hat KMail Schwierigkeiten im Umgang mit dem althergebrachten Mbox Format. Die Abhilfe ist einfacher als gedacht:
    ~ # postconf home_mailbox=.local/share/local-mail/inbox/
    ~ # systemctl restart postfix
    ~ #

    Die beiden Kommandos bewirken, dass ab sofort alle Mails im voreingestellten Posteingang der Lokalen Ordner von KMail landen.
  2. In den Anleitungen und bei der erstmaligen Benutzung von KMail wird die Einrichtung von Zugängen (oder Accounts) angeboten. KMail dilettiert danach als Mail Transfer Agent und als Mail Retrieval Agent. Beides können die Experten Postfix und Fetchmail besser. Der Weg dahin führt über die Einrichtung eines Mail Servers. Ein Klick auf Yast > E-Mail-Server führt am raschesten zu Ziel. Nach Eingabe der Zugangsdaten werden Postfix und Fetchmail aktiviert. In Kmail ist die Konfiguration der Zugänge trivial: Empfang > Lokale Ordner, Versand > Localhost, Typ SMTP

Wie immer im richtigen Leben können Probleme auftauchen, bei der derzeitigen Version von Postfix ein Konfigurationsfehler: Bug 1057349. Abhilfe schaffen folgende Kommandos:
~ # postconf -# smtpd_sasl_type
~ # postconf -# smtpd_sasl_path
~ # systemctl restart postfix
~ #

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Allan Lichtman vs Michael Moore oder Wit vs Fuckwit

In Deutschland schien die Einsicht Raum zu gewinnen, dass die Amerikaner eigentlich viel zu blöde seien, um einen eigenen Präsidenten zu wählen. Und dass das Wohlergehen  der Menschheit nur gesichert sei, wenn die Deutschen dazu ermächtigt würden, es zu tun.

Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Man lese http://michaelmoore.com/trumpwillwin/ und vergleiche mit https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2016/10/28/professor-whos-predicted-30-years-of-presidential-elections-correctly-is-doubling-down-on-a-trump-win/

Alan Lichtman vertritt die Ansicht, dass die Wähler viel pragmatischer seien als die Öffentlichkeit ihnen zutraut. Michael Moores Analyse gipfelt in folgendem:

Coming back to the hotel after appearing on Bill Maher’s Republican Convention special this week on HBO, a man stopped me. “Mike,” he said, “we have to vote for Trump. We HAVE to shake things up.” That was it. That was enough for him. To “shake things up.” President Trump would indeed do just that, and a good chunk of the electorate would like to sit in the bleachers and watch that reality show.

Im Grund genommen hat der amerikanische Wähler nichts Böses gedacht und getreu der von Obama-Anhängern gerne verbreiteten Devise gehandelt: Yes, we can.

Michael Moore beginnt sein Elaborat mit: I am sorry to be the bearer of bad news, but I gave it to you straight last summer when I told you that Donald Trump would be the Republican nominee for president. And now I have even more awful, depressing news for you: Donald J. Trump is going to win in November. This wretched, ignorant, dangerous part-time clown and full time sociopath is going to be our next president. President Trump. Go ahead and say the words, ‘cause you’ll be saying them for the next four years: “PRESIDENT TRUMP.”

Recht hat er gehabt mit dem Ausgang der Wahl. Aber der part-time clown und full-time sociopath sind reichlich weit hergeholt. Deprimierend ist der Ausgang der Wahl ganz und gar nicht. Henryk M. Broder meinte: Wenn Sie das ausschließen wollen müssen Sie die Demokratie abschaffen.

 

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Grub2 einrichten

Wer an seinem Computer konfiguriert kommt manchmal nicht darum herum den Bootlader einzurichten:

mount /dev/sda3 /mnt
mount -o bind /sys /mnt/sys
mount -o bind /dev /mnt/dev
mount -t proc /proc /mnt/proc
chroot /mnt /bin/bash
grub2-install /dev/sda
grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
Ctrl-D

Es lohnt sich /etc/fstab zu überprüfen, ebenso die Parameter der Kernel Kommandozeile, ganz besonders den Wert von root.

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25 Jahre eigener PC

Der PC aus 2009 funktioniert noch immer ganz brauchbar, ist aber spürbar langsamer als moderne Geräte, sodass ich ihn ersetzen möchte. Ein Clone des Rechners aus 2014 würde vollkommen ausreichen. Doch die runde Jahreszahl lädt dazu ein, etwas tiefer in die Tasche zu greifen: Prozessor und Festplatte sind für einen Desktop-PC High-End Lösungen:

Das Topmodell der Sockel 1151 Reihe von Intel ist sehr schnell. Doch noch spektakulärer ist der Geschwindigkeitsvorteil von M.2 gegenüber SATA.

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Tipps gibt’s im Web wie Sand am Meer, doch den richtigen finden ist manchmal mühsam

Das gilt unter anderem für die Installation von Oracle Java unter Linux. Genaugenommen braucht es dafür zwei systemweite Installationen:

  • Java – um Programme auszuführen
  • Javaplugin – um Java-Programme in Webbrowsern auszuführen

Fündig wurde ich nach längerem Stöbern hier: http://www.unixmen.com/install-java-8-opensuse-13-x-sles-servers/

Bis zu einer funktionieren Installation waren es auf meinem System openSUSE 13.2 nur wenige Schritte:

erlangen:~ # rpm -i jre-8u77-linux-x64.rpm
erlangen:~ # update-alternatives --install "/usr/bin/java" "java" "/usr/java/jre1.8.0_77/bin/java" 1
erlangen:~ # update-alternatives --install "/usr/lib64/browser-plugins/javaplugin.so" "javaplugin" "/usr/java/jre1.8.0_77/lib/amd64/libnpjp2.so" 1

Das Ergebnis lässt sich anzeigen:

erlangen:~ # update-alternatives --list java
/usr/java/jre1.8.0_77/bin/java
/usr/lib64/jvm/jre-1.7.0-openjdk/bin/java
/usr/lib64/jvm/jre-1.8.0-openjdk/bin/java
erlangen:~ # update-alternatives --list javaplugin
/usr/java/jre1.8.0_77/lib/amd64/libnpjp2.so
/usr/lib64/java-1_7_0-openjdk-plugin/lib/IcedTeaPlugin.so
/usr/lib64/java-1_8_0-openjdk-plugin/lib/IcedTeaPlugin.so
erlangen:~ # 

So kann die aktive Version aus der Liste der verfügbaren Versionen ausgewählt werden:

erlangen:~ # update-alternatives --config java
There are 3 choices for the alternative java (providing /usr/bin/java).

  Selection    Path                                       Priority   Status
------------------------------------------------------------
  0            /usr/lib64/jvm/jre-1.8.0-openjdk/bin/java   1805      auto mode
* 1            /usr/java/jre1.8.0_77/bin/java              1         manual mode
  2            /usr/lib64/jvm/jre-1.7.0-openjdk/bin/java   1705      manual mode
  3            /usr/lib64/jvm/jre-1.8.0-openjdk/bin/java   1805      manual mode

Press enter to keep the current choice[*], or type selection number: 
erlangen:~ # update-alternatives --config javaplugin
There are 3 choices for the alternative javaplugin (providing /usr/lib64/browser-plugins/javaplugin.so).

  Selection    Path                                                       Priority   Status
------------------------------------------------------------
  0            /usr/lib64/java-1_8_0-openjdk-plugin/lib/IcedTeaPlugin.so   18020     auto mode
* 1            /usr/java/jre1.8.0_77/lib/amd64/libnpjp2.so                 1         manual mode
  2            /usr/lib64/java-1_7_0-openjdk-plugin/lib/IcedTeaPlugin.so   17147     manual mode
  3            /usr/lib64/java-1_8_0-openjdk-plugin/lib/IcedTeaPlugin.so   18020     manual mode

Press enter to keep the current choice[*], or type selection number: 
erlangen:~ # 
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2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 1.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 22 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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