Zugspitze 2001 – Wie kommt der Rettungsring ins Bein?

Frage:

>Die eine Teilfrage kann ich nun, wo der Terminus gefallen ist, nochmal neu
>stellen: die Mobilisierung des Depot-Fetts. Ist das ein Prozeß, der in jedem
>Fall während des Laufens in ausreichendem Maße abläuft, auch wenn das Glykogen
>alle ist, oder findet die Überführung des Depotfetts in eine für die
>Beinmuskeln verwertbare Form unabhängig von der körperlichen Belastung auch
>während der Regeneration/Ruhe statt? (wie kommt der Rettungsring ins Bein) …

Antwort:

Du wirst dich jetzt fragen, woher denn die Fortschritte kommen, wenn ich mich
ungern strapaziere. Die kommen aus spontanen Aktionen, die nicht planbar und
auch nicht wiederholbar sind, die man sich aber auch nicht entgehen lassen
sollte:

Am 15. August 2001, gut zwei Wochen nach dem K78 in Davos war ich in München,
wo der Himmelfahrtstag arbeitsfrei ist. Das Wetter versprach astrein zu werden
und anstatt im Englischen Garten eine Runde zu drehen habe ich eine Handvoll
Studentenfutter aus Davos gegessen (das Hotel schlief noch) und bin um 7h00 in
Laufausrüstung nach Garmisch gefahren. Um 8h25 ging es vom Bahnhof vorbei an
den Sprungschanzen durch die Partnachklamm zur Reintalangerhütte mit einen
Frühstück bestehend aus 2 dünnen Scheiben Brot, 2 noch dünneren Scheiben
Presssack und einer Radlermaß. Dann weiter zur Knorrhütte mit einer Maß
Apfelschorle, am Schneefernerhaus vorbei zum Münchner Haus neben dem
Zugspitzgipfel. Dort hatte ich eine Erbsensuppe nebst Radlermaß und
Gesellschaft einer Läuferin, die für den Zugspitzhalbmarathon trainierte. Sie
empfahl mir den Abstieg über die Wiener Neustädter Hütte zum Eibsee sowie
Rückfahrt nach Garmisch mit der Zahnradbahn. Die hatte ich mir gespart, da ich
guter Laune war und lieber zu Fuß gelaufen bin. Um 20h30 war ich zurück am
Bahnhof, um 22h30 wieder im Hotel und bin ins Bett gegangen. Am nächsten
Morgen hatte ich auch noch keinen Hunger, sondern ganz normal gefrühstückt und
am Mittag hatte ich ganz normal in der Kantine gegessen.

Ich kann jetzt keine genauen Energiebilanzen vorweisen, aber sicher ist, dass
es Spaß gemacht hat und dass es gut für den Fettstoffwechsel war.

Über Karl

Ich bin Physiker im Ruhestand
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